GOTTESDIENSTE

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ÖKUMENE

In unserer Gemeinde ist uns die Ökumene mit unserer katholischen Schwestergemeinde wichtig!
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Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da
sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. (2. Korintherbrief 9,6)

Liebe Gemeinde,
der Apostel Paulus zitiert in seinem 2. Brief an die Korinther eine Bauernregel seiner Zeit. »Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten.« Diese Regel ist auch heute noch gut zu verstehen. Paulus will aber mehr als eine Bauernregeln verbreiten, er will die Gemeinde in Korinth dazu auffordern, für die verarmte Gemeinde in Jerusalem zu spenden. Das hatte er auf dem Apostelkonzil in Jerusalem versprochen. Und deshalb ist seine Bauernregel auch etwas länger: »Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten. Und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.«
Dass gutes Saatgut, das zum richtigen Zeitpunkt gesät wird, eine Voraussetzung für eine gute Ernte ist, brauche ich Ihnen nicht zu erzählen. Denn den Menschen, die auf dem Land leben, ist der Zusammenhang von Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht noch viel deutlicher als denen, die in den Städten wohnen. Nach der Sintflut hatte Gott Noah versprochen, dass dieser Zusammenhang bestehen wird, solange die Erde besteht.
Aber leider gibt es Gegenden auf der Welt, in denen es anders ist. Da gibt es Trockenzeiten und folgende Hungersnöte, z.B. in einigen Regionen Afrikas. Da folgt die Ernte nicht immer auf die Saat. Und Menschen gehen häufig falsch mit der Natur um, beuten sie zu weit aus. Die Folgen sind dann an Wetterkapriolen zu spüren. Einige Politiker und andere stellen sich die Frage, ob das, was in der Vergangenheit getan oder eben nicht getan wurde, zu den Flüchtlingsströmen nach Europa geführt hat. Hier gilt es deshalb ganz besonders, von unserem »Genug« abzugeben und die Menschen auf der Flucht willkommen zu heißen. – So wie viele Christen das ja auch getan haben und tun.
Andere denken darüber nach, ob ein eine Marktwirtschaft, die zu viel Freiheit hat, nicht auch faule Früchte hervorbringt. Häufig wird zu wenig auf die sozialen Aspekte geachtet, also nicht genug an die Menschen, an die Arbeiter und Angestellten gedacht.
Paulus lädt uns in seinem Zitat dazu ein, den Weg einer solidarischen Segensgemeinschaft zu gehen. Er lädt uns ein, von dem, was wir haben, etwas abzugeben. Wir können dankbar sein für das, was Gott uns schenkt. Und aus dieser Dankbarkeit heraus müssen wir nicht nach immer »Mehr« streben, sondern sollen unsere Gaben teilen – und zwar mit einem fröhlichen Herzen, »denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb« (2. Kor. 9,7b).
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrer Peter Dietz